Nordwestgemeinde Osnabrück

Kirchen

Die Nordwestgemeinde hat zwei Gottesdienstorte.

Die Markuskirche liegt ein wenig versteckt zwischen den Stadtteilen Eversburg und Westerberg:
Am Julius-Heywinkel-Weg 2, 49076 Osnabrück



Die Stephanuskirche befindet sich im Stadtteil Atter:
Im Stephanusweg 1, 49076 Osnabrück.



Geschichte

Zuerst, weil ein paar Jahre älter, die Markuskirche:

Sie ist direkte Tochterkirche von St. Michaelis und wurde von dort aus auch durch Pastor Ehlert betreut, als sie 1958 eingeweiht wurde. Geplant als "St. Georgskirche" wurde sie kurzfristig in Markuskirche umbenannt, weil sie sonst in Konkurrenz zur serbisch-orthodoxen Georgskirche stehen würde, die parallel geplant wurde.

1969 wurde vom damaligen Pastor Zeymer die KiTa eingeweiht. Seit 2014 erstrahlt sie nach einer aufwendigen Renovierung in neuem Glanz. Ein eigenes Gemeindehaus hatte die Markuskirche nie. Alle nötigen Räume waren und sind im Kirchgebäude integriert. Seit 2011 ist außerdem das Gemeindebüro ins Kirchgebäude aufgenommen worden. Dies geschah im Zuge der Verpachtung des alten Pfarrhauses, in der das Büro zuvor war, an die Stadt Osnabrück. Die richtete dort eine großzügige Krippe, die ebenfalls zur KiTa gehört.

Nach Pastor Ehlert wirkten, Pastor Schnarre, Pastor Zeymer, sowie die Pastoren Asbrock, Linnemann, Keding, Knoblauch in Markus. Es folgten Pastorin Löhr, Pastor Boehnke, sowie das Pastorenehepaar Danckwerts.





Im äußersten Nordwesten des Kirchenkreises, im damals noch selbständigen Dorf Atter, wurde am 2. Mai 1965 der Grundstein für die Stephanuskirche gelegt. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits das Pfarrhaus, in dem seit 1962 Pastor Waldemar Schnarre mit seiner Familie wohnte.

Die erste Kirche in Atter war die Stephanuskirche nicht. 1906 wurde an Gut Leye eine (katholische) Kapelle angebaut. Die Reformierte Kirche konnte vor der Stephanuskirche eingeweiht werden.

Mit der Kirchweihe am 19. Dezember 1965 gab es aber dann auch für die lutherische Gemeinde Atters einen eigenen Kirchbau, nachdem sie zuvor zur Markus und davor zur St. Michaeliskirche gehört hatte.

Ein eigenes Gemeindehaus gab es lange Jahre nicht. In einem Raum des Pfarrhaus trafen sich die Gemeindegruppen, bis am 21. April 1991 das Gemeindehaus eingeweiht werden konnte. 2003 wurde es um ein Blockhaus ergänzt, dass heute kleineren Gruppen Raum bietet.

Nach Pastor Schnarre (1962-1969) wirkten Pastor Rieß (1971-1979), Pastor Bielawa (1981-2001), Pastor Boehnke (2001-2011) und das Pastorenehepaar Danckwerts (2012-2015) in der Gemeinde. Seit Dezember 2015 ist Pastor Gerdes in der Nordwestgemeinde tätig.